Hummeln und Honigbienen sind allen bekannt. Sie bilden Völker um Ihre Königinnen.

Nicht so bei den Wildbienen. 

Sie leben weitgehend solitär und gelten unter den Bienen als die wichtigsten Pflanzenbestäuber. Rund zwei Drittel der gesamten Bestäubungsleistung gehen allein auf ihr Konto. Sie sind einzeln unterwegs – mehr als 600 bekannte Arten in der Schweiz.

Wildbienen sind bedroht wie nie!

Als Hauptgrund für den Schwund der wertvollen Bestäuber steht der Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft unter Verdacht. Hinzu kommt die Vernichtung der natürlichen Lebensräume wie ausgedehnte Flugandfelder, offene Lehm-, Sand- und Kiesgruben, blütenreiche Wiesen oder Totholz. Wildbienen sind sie sehr friedlich und stechen so gut wie nie.

Dank bewusst handelnden Menschen wird versucht, den entstandenen Schaden wieder etwas gutzumachen. In ihren Gärten können die schützenswerten Wildbienen die wichtigen Trachtpflanzen mit Nektar und Pollen für ihre Aufzucht finden.

Leider sind viele der herkömmlichen Wildbienenhotels nur sehr bedingt brauchbar.

Diese Tatsachen haben mich dazu bewogen, als Bildhauer etwas zu tun.

Kunstvoll gearbeitete Hartholz-Skulpturen sollen Gärten und Wiesen verschönern und gleichzeitig Wildbienen Aufzuchtmöglichkeiten bieten. Bereits nach einigen Tagen im Freien stehend, werden die Bohrlöcher angeflogen und mit Nachwuchs belegt. Eine Freude für alle beobachtenden Kunst- und Naturinteressierten.

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